Das gerade aktuelle Beispiel von Grand Rapids zeigt wieder, welchen positiven Effekt gut geplante Videos haben. Grand Rapids ist eine knapp 200.000 Einwohner zählende Stadt in Michigan, USA. Kürzlich wurde sie durch Newsweek noch auf der Liste der aussterbenden Städte geführt. Das haben die Einwohner Grand Rapids und allen voran deren Bürgermeister aber gar nicht gerne gelesen.
Grand Rapids hat als Antwort auf den Artikel ein Lipdub Video erstellt, bei dem mehrere hundert Einwohner zum Song American Pie von Don McLean performen.
Lipdub ist eine spezielle Form eines Musikvideos, bei der mehrere Darsteller die Lippen synchron zu einem Song bewegen. Das Spezielle daran: das ganze Video wird in nur einer Sequenz aufgenommen.
Eine eindrucksvolle Darbietung die nicht nur dafür sorgte, dass sich Newsweek rechtfertigen musste, sondern auch bereits nach wenigen Stunden von mehr als einer Million Menschen auf YouTube gesehen wurde. Viele Blogs, Zeitungen, Fernseh- und Radiostationen berichten über das Video und Grand Rapids. Eine Positiv-Werbung, die man sonst wohl nur mit enormen Kostenaufwand erreichen würde.
Grand Rapids Lipdub Video
Schwangere Frauen in Gefahr
Oxfam, eine weltweit tätige Hilfsorganisation, hat mit einem Flashmob Video ihr Anliegen kommuniziert. Eine Gruppe schwangere Frauen fangen in dem Video spontan mit einem Breakdance an. Sicherlich nicht gesund für das ungeborene Kind. Oxfam möchte damit auf die Vielzahl schwangerer Frauen in der Dritten Welt hinweisen, die aufgrund fehlender Versorgung Gefahr laufen, ihr Kind zu verlieren. Das Video schockiert, letztendlich aber auf eine positive Weise. Es bringt ein vielfach unbeachtetes Thema auf den Punkt. Mehr als 1,2 Millionen haben sich das Video bereits angesehen.
Oxfam Flashmob Video
Ein Video zum Mitmachen
Und weil es lustig ist, noch ein Video von Skittles (Kaubonbons). Skittles hat mehrere Videos produziert, die den Betrachter gleich aktiv ins Geschehen einbeziehen:
Skittles Video



